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Erreichen der Endrunde um die DM wird schwer

Hoffnungsvoll waren die Frauen des 1. JC nach Brandenburg gefahren, niedergeschlagen kam sie zurück. Sie verloren zum Bundesliga-Auftakt bei der PSG Dynamo 2:5. Eines dürfte jetzt schon feststehen: Die Endrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft wird

wird ein schwer zu erreichender Traum bleiben.

Am Ende fiel die Niederlage am ersten Kampftag eindeutig aus. Dabei war die Mannschaft des 1. Judo-Club mit dem festen Willen nach Brandenburg gefahren, dort zu bestehen. Doch das Problem, in Bestbesetzung die auswärtigen Kämpfe zu bestreiten, hat der 1. JC noch immer nicht gelöst. Finanzielle Gründe und das internationale Sportprogramm der ausländischen Kämpferinnen dürfte dafür ausschlaggebend sein. So fehlten in Brandenburg wegen der EM-Vorbereitung Birgit Ente (-48 kg) und Kitty Bravik (-52 kg). Die beiden niederländischen Nationalkämpferinnen sind einfach nicht zu ersetzen.
Drei Niederlagen in Folge brachten die Mannschaft gleich zu Beginn auf die Verliererstraße. Sanne Verhagen (-52 kg), junger Neuzugang aus den Niederlanden, Ulrike Scherbarth (70 kg) und Lisa-Marie Müller (-48 kg) verloren ihre Kämpfe. Hoffnung kam noch einmal auf, als Malgorzata Gornicka (+78 kg) mit einem Ippon auf 1:3 verkürzte und Stephanie Manfrahs (-63 kg) mit Franziska Pufahl über die volle Zeit ging. Vier Yuko-Wertungen von Pufahl machten jedoch die Gladbacher Hoffnungen zunichte. Auch Mira Ulrich (-57 kg) lieferte Marleen Hein einen beinahe heldenhaften Kampf, ehe sie sich 43 Sekunden vor Ende der Kampfzeit mit Ippon geschlagen geben musste. Für einen versöhnlichen Abschluss sorgte schließlich Julia Tillmanns (-78 kg) mit einem Ippon-Erfolg über Annika Heise. / Charly Hoeveler




 
22.04.2010 | Autor: Erik Goertz
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