Da wusste der 1. Judo-Club Mönchengladbach nicht, ob er lachen oder weinen sollte.
Für das Kellerduell in der Judo-Bundesliga der Männer, 1. JC Mönchengladbach – JC Braunschweig in der Jahnhalle waren die Vorbereitungen bereits abgeschlossen. Da erreichte Trainer Stefan Küppers am Freitagnachmittag die Nachricht des Braunschweiger Vereinsvorsitzenden Honner Hornuß, das der JC Braunschweig für Samstag in Mönchengladbach keine Mannschaft zusammenbekommt.
Das bedeutete für den 1. JC, das er den Kampf gegen Braunschweig mit 14:0 gewonnen hatte. Doch beim 1. JC kam darüber keine Freude auf. Dank des neu gegründeten Förderclubs konnte der 1. JC wieder ein starkes Team stellen. Auch seine ausländischen Kämpfer standen ihm zur Verfügung. Ein Krimi war in der Jahnhalle zu erwarten und der Verein hoffte auch wieder auf eine volle Halle, wie zum Auftakt gegen Walheim als sich 500 Zuschauer in die Jahnhalle quetschten.
Jetzt hat die Mannschaft des 1. JC, ohne einen gewonnen Kampf, die gefährdete Tabellenzone verlassen und sonnt sich auf dem sechsten Tabellenplatz. Darüber kann sich keiner freuen.
Freuen konnte sich allerdings der Club, als sich trotz allem am Samstagnachmittag in der Jahnhalle der "Club der 99er" Eltern, Ehemalige und Freunde des Vereins, die den Verein in seiner derzeitigen Situation unterstützen, traf. In einer kleinen Feierstunde bei einem Glas Sekt übereichten Trainer Stefan Küppers und Präsident Erik Goertz an die über dreißig anwesenden Club-Mitglieder die Clubkarten und schmucke Polo-Shirts.
Mit der Aktion „Förderclub“ möchte der Club sich zunächst aus eigener Kraft aus der bedrohlichen finanziellen Situation befreien und der Männer-Mannschaft die Möglichkeit zum Erhalt der Bundesliga geben.
Bericht aus Braunschweig siehe unter Quelle
unter mehr Infos findet Ihr das aktuelle Foto vom Club der 99er |